Du möchtest Smoothies einfach selber mixen? In meinem nachfolgenden Beitrag findest Du alles Infos und Tricks dazu. Viel Spaß beim Lesen.

Vorteile von Smoothies

Smoothies sind gut für Körper, Geist und Seele.

Möchtest Du auch von den Vorteilen eines leckeren und gesunden Smoothie profitieren?

Dann findest Du in meinem Dreiteiler die nächsten Wochen die perfekte Smoothie Anleitung.

Smoothies enthalten, wenn Sie frisch zubereitet werden, viele Vitamine und Mineralstoffe und haben gegenüber dem Verzehr von Obst, Gemüse oder daraus gepressten Saft viele Vorteile.

  • Beim Smoothie wird das Kerngehäuse eines Apfels oder die Blätter eines Gemüses einfach mitgemixt und er enthält somit mehr Vitamine und Ballaststoffe als wenn wir das Obst oder Gemüse essen oder auspresssen. Er enthält somit auch mehr Ballaststoffe als Fruchtsaft.
  • Durch das mit mixen der Ballaststoffe bleibt das natürliche Gleichgewicht von Fruchtzucker und Fruchtsäure erhalten und Dein Blutzuckerspiegel steigt dadurch langsamer an.
  • Gerade in den Blättern der Gemüsepflanzen, z.B. im Blattgrün von Kohlrabi sind sehr viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und sogar Aminosäuren (Bestandteile von Eiweiß) enthalten, die wir sonst einfach wegschmeißen. Deswegen sind Smoothies mit zum Beispiel Giersch (ein bekanntes Unkraut) oder Löwenzahnblätter so gesund.
  • Smoothies schmecken einfach lecker. Auch Kindern. Somit lässt sich die empfohlene Menge von 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag leichter decken.

Aber Achtung, ich würde auch hier, wie immer, in Maßen handeln und natürlich weiterhin Obst und Gemüse auch „normal“ verzehren. Denn unser Darm möchte ja auch was zu tun haben, sonst wird er zu träge.

1.  Welche Flüssigkeit soll ich verwenden?

  • Die Smoothies kannst Du mit Leitungswasser, Mineralwasser oder Eiswürfeln Hier kommt es auf Deinen Geschmack an und wie kalt Du es gerne magst. Ich mag Smoothies nicht zu kalt und mache sie deswegen mit kaltem Leitungswasser statt Eiswürfel.
  • Natürlich kannst Du (fast alle) Smoothies (Ausnahme z.B. Smoothies mit Ananas und Kiwi) auch mit Buttermilch, Joghurt oder Dickmilch Diese liefern dann zusätzlich noch Kalzium für Deine Knochen und Milchsäurebakterien die Deine Verdauung unterstützen.
  • Wenn Du keine Milchprodukte magst oder verträgst oder einen veganen Smoothie mixen möchtest kannst Du es auch mit Soja-, Kokos-, Reismilchoder anderen veganen Drinks probieren.
  • Eine gute Alternativ zu Wasser sind Tees. Früchtetees lassen den Smoothie süßer schmecken, grüner Tee enthält zahlreiche Antioxidantien und ist ein optimaler Wachmacher am Morgen.
  • Die optimale Flüssigkeitenmenge bestimmst Du so:

die Klingen des Messers im Mixer sollten bedeckt sein. Beim Thermomix© kommt dies in etwa hin. Wenn ich hier ca. 300 ml Wasser zufüge, sind die Klingen bedeckt.

  • Fange am besten mit wenig Flüssigkeit an und füge diese zuerst hinzu. Dann kommen zuerst etwas Obst und Gemüse und die anderen Zutaten obendrauf. Mixe das Ganze nun ca. 1 Minute auf Höchststufe und prüfe das Ergebnis. Jetzt kannst Du mit ggf. mehr Flüssigkeit, Eiswürfel und weiterem Obst oder Süßungsmitteln Deine Lieblingskonsistenz und Süße ganz einfach selbst bestimmen.

2. Welches Obst und Gemüse soll ich kaufen?

  • Kaufe am besten regionale frische Produkte und passe Deinen Smoothie damit der Jahreszeit an.
  • In regionalen Produkten sind die Nährstoffe am höchsten.
  • Früchte solltest Du nach dem Kauf nicht länger als zwei bis drei Tage aufheben, bei Gemüse sind vier bis fünf Tage o.k.

3. Wie bereite ich das Obst und Gemüse am besten vor?

  • Gemüse und Obst waschen.
  • Schälen musst Du nur behandeltes Obst und Südfrüchte wie Bananen, Mangos, Papaya und Melonen.
  • Die harten Kerne von Kirschen und Co. müssen natürlich entfernt werden.
  • Die Schalen von zum Bespiel Möhren und Gurken sollten bei unbehandeltem Gemüse dranbleiben (wegen der Ballaststoffe).
  • Wenn Du einen guten Mixer hast, kannst Du die Kerngehäuse von Äpfeln und Birnen sowie Paprika und Tomaten oder die Stiele von Erdbeeren und Johannisbeeren mit mixen.
  • Das Obst und Gemüse vor dem Mixen grob zerkleinern.

4. Was passt zusammen?

  • Ananas und Kiwi bitte nicht mit Milchprodukten mixen, sonst wird es bitter.
  • Mixe keine roten mit grünen Zutaten sonst wird der Smoothie unschön bräunlich.
  • Wenn Du Möhren, Spinat oder Mangold nimmst gib etwas Öl, Sahne oder Naturjoghurt hinzu. Damit können die fettlöslichen Vitamine (A, D, E und K) von Deinem Körper aufgenommen werden.
  • Süßen kannst Du Deinen Smoothie gerne mit Honig, Agavendicksaft, Trockenfrüchten oder Bananen. Fange am besten mit wenig an (z.B. 1 Teelöffel) an und erhöhe nur, wenn hier Bedarf besteht. Durch die Verwendung von reifen Früchten brauchst Du meist keine extra Süße mehr. Bedenke, auch Honig und Co. sind Zucker!
  • Traue Dich ruhig an ungewöhnliche Konstellationen- Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, wenn Du die oben genannten Tipps beherzigst. Wie wäre es mal mit  Gemüse, Mandelmilch, organische Erdnussbutter, Banane und Honig?  Dieser Smoothie wird schön cremig und ist auch noch gesund.
  • Optimal wird Dein Smoothie, wenn Du grüne Blätter mit mischt. Um die optimale Mischung zu bekommen und keine bräunliche Pampe, empfehle ich Dir pro 500 ml Smoothie ca. eine Handvoll Blätter dazuzugeben.
  • Für einen erfrischenden Touch kannst Du jedem Smoothie etwas Zitronen- oder Orangensaft hinzufügen. Sind diese unbehandelt und stört Dich ein eventueller leicht bitterer Beigeschmack nicht, gerne auch in Scheiben mit Schale. Zusätzlich hilf das darin enthaltene Vitamin C das Eisen besser zu speichern.

5. Superfood! Welche passen in meinen Smoothie?

  • Ganz am Ende können noch sogenannte „Superfoods“ also Lebensmittel mit vielen positiven Eigenschaften Deinen Smoothie aufpeppen. Gib diese aber erst kurz vor dem Verzehr zu, da Dein Smoothie sonst unangenehm eindicken kann.
  • Optimale Ergänzungen sind zum Beispiel
  • ein Esslöffel Leinsamen als Omega 3 Quelle
  • echter Kakao hat viele Antioxidanzien
  • Chiasamen enthalten Ballaststoffe und Vitamin E
  • etwas Chili für eine bessere Fettverbrennung
  • ein daumennagelgroßes Stück Ingwer zur Unterstützung des Immunsystems
  • eine Handvoll Nüsse liefern wertvoll B-Vitamine zum Denken
  • eine halbe Avocado pushed Dein Immunsystem und liefert wertvolle Fettsäuren.
  • der Abrieb eines Avocadokerns liefert Antioxidanzien, Aminosäuren und hilft beim Fettabbau (hier die äußere braune Haut entfernen und einen halben Kern in den Smoothie reiben).

 6. Wie lange soll ich mixen?

  • Mixe den Smoothie bei Höchststufe ca. 1 bis 2 Minuten. Achte hier bitte auf die Gebrauchsanweisung Deines Mixers.

 7. Wie lange kann ich einen Smoothie aufbewahren? 

  • Bereite Deinen Smoothie am besten immer frisch zu und trinke ihn am besten gleich nach der Zubereitung.
  • Im Kühlschrank solltest Du ihn maximal einen Tag aufbewahren und dann einfach vor dem Genuss nochmal aufschütteln oder mixen.

  8. Ersetzt ein Smoothie eine eigene Mahlzeit?

  • Du solltest Dir darüber im klaren sein, dass ein Smoothie mit viel Obst und ggf. Milchprodukten einige Kalorien mit sich bringt. Wenn Du einen Smoothie nur als Snack für zwischendurch trinken möchtest, empfehle ich, ihn nur mit Wasser oder Tee zuzubereiten und mehr Gemüse als Obst zu verwenden.
  • Du kannst einen Smoothie jedoch auch als gesundes Frühstück zu Dir nehmen. Dann darf er auch ruhig etwas größer (ca. 300 ml pro Portion) ausfallen und gerne mit Milch, Joghurt und Nüssen gemixt werden.

9. Welches Gerät soll ich verwenden?

  • Nein, ich empfehle jetzt nicht den Thermomix©. Obwohl dieser natürlich auch ein optimaler Mixer für Smoothies ist. =)
  • Einen Stabmixer kann ich für Smoothies nicht empfehlen.
  • Natürlich gibt es viele Küchenmixer. Hier kannst Du auch bereits mit günstigen Mixern ganz brauchbare Ergebnisse erzielen. Achte dann aber bitte auf die maximale Laufzeit, da die Geräte wirklich heiß werden können. Auch die Sicherheit ist hier meist ein Thema. Bitte achte deswegen darauf, dass der Mixer immer gut geschlossen ist, bevor Du ihn anstellst.
  • Ob Du in ein teures oder günstiges Gerät investieren möchtest, bleibt Dir selbst überlassen. Die Vitamine und Mineralstoffe bleiben bei beiden Geräten gleich gut erhalten. Letztendlich bestimmt die Qualität eines guten Gerätes die Konsistenz des Smoothies. Auch die Sicherheit und die Langlebigkeit eines Gerätes hängen von seiner Qualität ab.

Zum Abschluss wünsche ich Dir nun viel Spaß beim Mixen.

Lass Deiner Kreativität freien Lauf.

Wenn Du nichts verpassen möchtest, dann trage Dich am besten gleich für meine Tipps für ein gesundes Leben ein. Du bekommst dafür 5 gesunde Snackideen: ein optimales Brainfood!

Deine Heidi