Dieser Artikel soll Dich über die Auswirkung von Zucker auf Deinen Körper informieren.

Das zu viel Zucker schlecht für Deine Figur und Deine Gesundheit ist, weißt Du bestimmt schon. Doch weißt Du auch, wie viel Zucker zu viel ist? Nein? Dann lies weiter, die Auflösung kommt im Text.

Und wusstest Du, dass Zucker auch schlecht für Dein Gehirn ist?

Zucker – Überblick über die Auswirkungen auf Deinen Körper

Hier gebe ich Dir einen Überblick, was der Konsum von zu viel Zucker in Deinem Körper bewirkt:

  • Unkontrollierbare Lust auf Essen (Heißhunger)
  • Macht dick
  • Macht müde
  • Lässt Zellen schneller altern
  • Verfettet die Organe
  • Beeinträchtigt das Erinnerungsvermögen und die Lernfähigkeit
  • Kann zu Depressionen und Angstzuständen führen
  • Risikofaktor für Demenzerkrankungen, z.B. Alzheimer
  • Begünstigt Osteoporose und Arthrose
  • Begünstigt Bluthochdruck
  • Bewirkt eine höhere Tendenz zu aggressiven Handeln

Da die meisten negativen Einflüsse von Zucker erst nach einem jahrelangen zu viel davon auftreten, fallen sie uns zu Beginn nicht sonderlich auf.

Klar ist uns nur, dass zu viel Zucker dick macht und Karies erzeugt.

Deswegen denken viele, dass es vor allem für dünne Menschen oder Kinder o.k. ist zuckerreich zu essen. Doch dies ist ein Irrtum.

Zuerst einmal geht Zucker sofort ins Blut über und erzeugt einen hohen Blutzuckerspiegel. Mehr zum Thema Blutzuckerspiegel und Insulin kannst Du hier nachlesen.

Der Köper muss dann einer hohen Insulinausschüttung entgegenwirken. Dies führt zu einen kontinuierlich hohem Insulingehalt im Blut. Auf lange Sicht erhöht dies unter anderem das Risiko an Krebs zu erkranken. Ebenso werden alle Organe und Körperfunktionen stark, durch den regelmäßigen Abbau von hohen Zuckerwerten, belastet.

Daneben liefert Zucker keine Vitamine und Mineralstoffe für unseren Körper. Er ist nur einfach leere Energie und entzieht dem Körper sogar noch wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Zucker – Welchen Einfluss hat er auf Kinder?

Kinder, die viel Zucker essen, können sich schlechter konzentrieren, werden aufgedrehter und können kaum mehr still sitzen. Deswegen sollten Sie besonders in der Schulzeit keinen Zucker zu sich nehmen, sondern nur, wenn dieser unmittelbar danach, zum Beispiel durch Sport oder toben, abgebaut werden kann.

Doch viele lassen ihre Kinder unbegrenzt naschen und zuckerhaltige Getränke trinken und setzen sie dann vor den Fernseher oder den Computer. Dann wundern Sie sich, warum die Kinder dann aufgedreht und schwer zu bändigen sind.

Daneben macht Zucker Kinder nicht nur dick, sondern beeinflusst auch das Erinnerungs- und Denkvermögen sowie die Lernfähigkeit negativ. Er macht Kinder müde und kann sogar zu Angstzuständen führen. Daneben steht er in Verdacht die Tendenz zu aggressiven und auffälligen Verhalten zu fördern. Manch eine ADHS Diagnose lässt sich vielleicht mit der richtigen Ernährung bald als haltlos herausstellen.

Wie viel Zucker ist zu viel?

Die World Health Organization empfiehlt, täglich ca. 30 g Zucker für Frauen und Kinder. Viele von uns nehmen jedoch täglich 90 g Zucker zu sich. Dies geht ganz schnell, wie Du an diesem Beispiel sehen kannst:

Frühstück mit Schokomüsli oder Cornflakes: ca. 10 g Zucker

Pause mit Fruchtjoghurt (150 g ): ca. 14 g Zucker

Kleine Süßigkeit nach dem Mittagessen, z.B. ein Merci oder 20 Stück M&M: ca. 6 g Zucker

Eis am Nachmittag, z.B. ein Nukki Nuss: 18 g Zucker

Nicht zu vergessen die Getränke, z.B. 1/2 Liter Apfelsaftschorle am Tag: 30 g  Zucker

Wie Du siehst, kommen wir mit diesem alltäglichen Beispiel schon auf fast 80 g Zucker am Tag. Und das ganz locker. Da sind noch keine Fertigprodukte oder -gerichte mit eingerechnet, die auch immer viel Zucker enthalten!

Wo verbirgt sich Zucker über all?

Zucker wird von der Industrie gerne anders genannt, damit nicht auffällt, wie viel davon in den meisten aller abgepackten Lebensmitteln und Fertigprodukten steckt.

Achte deswegen bitte unbedingt auch immer auf diese Namen:

Glukose, Fruktose, Galaktose, (natürlicher) Fruchtzucker, Malzzucker, Maltodextrin, Traubenzucker, Saccarose, Honig, Sirup und viele mehr.

Zucker findest Du auch in Brot, Schinken, Säften, Süßigkeiten und Fertigprodukten – also oft in Produkten, bei denen Du gar nicht damit gerechnet hättest, dass sie Zucker enthalten.

Bitte achte auch auf den Zuckergehalt von Fruchtjoghurts, Fruchtbuttermilch, Fruchtkefir und so weiter. Hier ist meistens enorm viel Zucker enthalten.

Hände weg davon.

Bitte kaufe hier nur die Naturprodukte und mische Dir Deinen Fruchtjoghurt selbst. Für Kinder kannst Du etwas Honig untermischen oder selbst gemachten Vanillezucker. Dann weißt Du genau wie viel drin ist und vermeidest auch noch die ganzen schlechten Zusatzstoffe.

Zucker? Was sind die Alternativen?

Leider gibt es keine richtig guten Alternativen. Deswegen empfehle ich, soweit es geht, auf Zucker zu verzichten. Versuche einfach täglich nicht mehr als 30 g Zucker zu Dir zu nehmen. Das gilt auch für Kinder. Führe doch einfach mal ein Zuckertagebuch.

Ich weiß das ist schwierig, doch die gesundheitlichen Vorteile überwiegen – vor allem auf lange Sicht – bei weiten.

Man kann sich Zucker auch wieder abgewöhnen. Nach ein paar Tagen mit weniger Zucker schmeckt man alles wieder intensiver und nimmt die Süße bewusster war.

Ich habe mir zum Beispiel den Zucker in Kaffee komplett abgewöhnt und empfinde nun Milch wieder viel süßer als vorher. Und bedenke, ein Teelöffel Zucker pro Tag entspricht einer Gewichtszunahme von 1 kg pro Jahr.

Erkläre Deinen Kindern, warum Zucker so schädlich ist und vereinbar mit Ihnen, was sie täglich an Süßigkeiten essen dürfen.

Natürlich sollten Ausnahmen immer mal erlaubt sein.

Grundsätzlich empfehle ich Dir aber hart zu bleiben und mit den Kindern gemeinsam und natürlich für Dich persönlich zu überlegen, worauf man verzichten kann und was man sich täglich gönnen möchte.

Hier das Beispiel, das ich mit meinen Kindern vereinbart habe.

  • In der Früh gibt es Joghurt oder Quark mit Obst und Schokomülsi oder Honig was ca. 8-10 g Zucker entspricht
  • Für die Pause gibt es bei uns nichts Süßes.
  • Nach dem Mittagessen gibt es ein Merci oder 20 g M&Ms (ca. 20 Stück). Dies entspricht ca. 6-10 g Zucker.
  • Nachmittags normalerweise Obst und/oder Gemüsesticks. Im Sommer natürlich regelmäßig ein Eis. Das schlägt leider (bei einer Eiskugel) mit ca. 10 g Zucker zu Buche.
  • Die Konsequenz daraus wäre dann, nach dem Abendessen nichts Süßes mehr zu essen.

Wir kaufen, auch Dank meines geliebten Thermomix®, kaum Fertigprodukte und Brot backe ich oft selbst.

Wenn Du Dich für meine Tipps anmeldest, bekommst Du leckere gesunde Rezeptideen umsonst dazu.

Nicht mit eingerechnet sind hier Getränke. Diese schlagen schnell mit einem hohen Zuckeranteil zu Buche. Bitte beachte, dass Apfelsaft ca. 12 g Zucker pro 100 g hat und Saftschorlen immer noch 6 g pro 100g.

Trinkst Du nun ½ Liter Saftschorle am Tag kommst Du alleine damit schon auf 30 g Zucker!!

Bei meinem Beispiel oben kommen meine Kinder locker schon (ohne Getränke, da sie zum Glück gerne Wasser trinken) auf 30 g am Tag.

Besser als Zucker, weil sie immerhin Mineralstoffe und Vitamine enthalten sind z. B. Ahornsirup, Agavendicksaft, Honig, Melasse etc. verwenden. Diese enthalten jedoch immer auch noch viel Zucker.

Weitere Alternativen sind Kokoszucker, Xylit (gewonnen aus der Birke nicht aus Mais), Manuka Honig oder Erythrit oder Stevia. Allerdings gilt auch hier: in Maßen genießen.

Probiere bei Lust auf Süßes doch auch mal frische Früchte oder Beeren auch als Fruchtsmoothies. Oder Mandelmilch mit oder ohne Früchte.

Kein Zucker, aber umso gefährlicher: Süßstoffe!

Der bekannte Süßstoff Aspartam, auch bekannt als Nutra-Sweet, Equal, Spoonfull, Canderel, Sanecta oder einfach E951 ist ein so genannter Zuckerersatzstoff (E950-999) und ist weltweit in mehr als 9.000 Produkten (u.a. Diätcola, Vitaminbonbons und Eiskrem) enthalten.

Er wird im Körper auch zum hochgiftigen, krebsauslösendem Formaldehyd abgebaut.

Besonderes Risiko für Kinder

Ein Bestandteil von Aspartam, die Asparaginsäure überwindet die kindliche Blut-Hirn-Schranke, die Kinder vor schädlichen Substanzen schützen soll. Dort kann sie Hirnzellen zerstören und in Extremfällen zu Krankheiten wie Epilepsie, Parkinson oder Alzheimer führen.

Seit ich weiß, dass die meisten Zuckerersatzstoffe leider gesundheitlich noch schädlicher als Zucker sind, trinke ich keine kalorienarmen Getränke mehr. Gönn Dir lieber ab und zu eine richtige Cola mit Zucker und genieße diese, als regelmäßig die gesundheitsschädlichen kalorienarmen Getränke.

Grundsätzlich solltest Du am besten Wasser trinken. Die tolle Wirkung davon kannst Du hier nachlesen.

So, ich hoffe ich konnte Dir die oben genannte Frage beantworten und Dir klarmachen, warum Zucker so schädlich für uns ist.

Wenn Dir der Artikel gefallen hat, freue ich mich, wenn Du Dich für meine Tipps für ein gesundes Leben anmeldest. Als Dankeschön gibt es ein kostenloses Rezeptheftchen mit einfachen Rezepten für ein gesundes Frühstück, fitte Snackideen, zuckerarme Süßigkeiten und leckeres Roggen- und Toastbrot auch für den Thermomix™.

Deine Heidi