Zuviel macht dich krank!

  • Zuviel Zucker ist schlecht für dein Gehirn
  • Erst nach Jahren machen sich die negativen Einflüsse bemerkbar
  • Das industrielle Produkt versteckt sich in Fertigprodukten

Täglich 30 g sind in OK.

Dass zu viel Zucker schlecht für deine Figur und deine Gesundheit ist, weißt du bestimmt schon. Doch weißt du auch, wie viel ZU viel ist?

Da die meisten negativen Einflüsse erst nach jahrelangem Zuviel auftreten, fallen sie zu Beginn nicht sonderlich auf. Klar ist nur, dass zu viel Zucker dick macht und Karies erzeugt. Deswegen denken viele, dass es vor allem für dünne Menschen oder Kinder in Ordnung sei, zuckerreich zu essen.

Doch dies ist ein Irrtum!

Zuerst einmal geht Zucker sofort ins Blut über und erzeugt einen hohen Blutzuckerspiegel. Mehr zum Thema Insulin liest du hier nach. Dein Körper muss dann dieser hohen Insulinausschüttung entgegenwirken. Dies führt zu einem kontinuierlich hohem Insulingehalt im Blut. Auf lange Sicht erhöht das unter anderem das Risiko, an Krebs zu erkranken. Ebenso werden alle Organe und Körperfunktionen stark belastet durch den regelmäßigen Abbau von hohen Insulinwerten.

Daneben liefert Zucker keine Vitamine und Mineralstoffe für unseren Körper. Er ist nur einfach leere Energie und entzieht dem Körper sogar noch wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Umso gefährlicher: Süßstoffe!

Der bekannte Süßstoff Aspartam, auch bekannt als

  • Nutra-Sweet
  • Equal
  • Spoonfull
  • Canderel
  • Sanecta oder einfach E951

ist ein so genannter Zuckerersatzstoff (E950-999) und ist weltweit in mehr als 9.000 Produkten (u.a. Diätcola, Vitaminbonbons und Eiscreme) enthalten.

Er wird im Körper auch zum hochgiftigen, krebsauslösendem Formaldehyd abgebaut.

Süßstoff ist ein besonderes Risiko für Kinder!

Ein Bestandteil von Aspartam, die Asparaginsäure, überwindet die kindliche Blut-Hirn-Schranke, die Kinder vor schädlichen Substanzen schützen soll. Dort kann sie Hirnzellen zerstören und in Extremfällen zu Krankheiten wie Epilepsie, Parkinson oder Alzheimer führen.

Seit ich weiß, dass die meisten Ersatzstoffe leider gesundheitlich noch schädlicher sind, trinke ich keine kalorienarmen Getränke mehr. Gönne dir lieber ab und zu eine richtige Cola und genieße diese, als regelmäßig die gesundheitsschädlichen kalorienarmen Getränke zu konsumieren. Grundsätzlich solltest du sowieso am besten Wasser trinken. Die tolle Wirkung davon liest du hier nach.

So, ich hoffe ich konnte dir die oben genannte Frage beantworten und dir klarmachen, warum Zucker so schädlich für uns ist.

Wenn dir der Artikel gefallen hat, freue ich mich, wenn du dich für meine Tipps für ein gesundes Leben anmeldest. Als Dankeschön gibt es ein kostenloses Rezeptheft mit einfachen Rezepten für ein gesundes Frühstück, fitte Snackideen, zuckerarme Süßigkeiten und leckeres Roggen- und Toastbrot auch für den Thermomix™.

ZUVIEL ZUCKER

×  Unkontrollierbare Lust auf Essen/ Heißhunger

x  Macht dick

x  Macht müde

x  Lässt Zellen schneller altern

x  Verfettet die Organe

x  Beeinträchtigt das Erinnerungsvermögen und die Lernfähigkeit

x  Kann zu Depressionen und Angstzuständen führen

x  Risikofaktor für Demenzerkrankungen, z.B. Alzheimer

x  Begünstigt Osteoporose und Arthrose

x  Begünstigt Bluthochdruck

x  Bewirkt eine höhere Tendenz zu aggressivem Handeln

KLEINE ÄNDERUNG, GROßE WIRKUNG 

Bedenke, dass schon ein Teelöffel Zucker täglich zum Beispiel in deinem Kaffee pro Jahr ein kg mehr auf der Waage bedeuet. Gewöhne dir also diese Sünde ab, denn Milch ist nach einiger Zeit wirklich süß genug.

ZUCKER – EIN TAGESBEISPIEL

EMPFOHLEN SIND 30 G ZUCKER PRO TAG!
SOVIEL ZUCKER AN EINEM NORMALEN TAG
SCHOKOMÜSLIS

CORNFLAKES

FRUCHTJOGHURT

SÜßES

EIS

SAFTSCHORLEN

ZUCKER VERSTECKT SICH GERNE
Glukose

Fruktose

Galaktose

(natürlicher) Fruchtzucker

Malzzucker

Maltodextrin

Traubenzucker

Saccarose

Honig

Sirup und viele mehr

EIN OPTIMALER TAG
Naturjoghurt oder Quark mit Obst

Obst oder Gemüsesnacks

max. 2x am Tag eine kleine Süßigkeit

keine Säfte oder Saftschorlen

LAST BUT NOT LEAST: ZUCKERERSATZSTOFFE
Ahornsirup

Agavendicksaft

Honig

Melasse

Kokoszucker

Xylit

Manuka oder Erythrit oder Stevia

SOVIEL ZUCKER AN EINEM NORMALEN TAG
  • Frühstück mit Schokomüsli oder Cornflakes: ca. 10 g
  • Pause mit Fruchtjoghurt (150 g ): ca. 14 g
  • Kleine Süßigkeit nach dem Mittagessen, z.B. ein Merci oder 20 Stück M&M: ca. 6 g
  • Eis am Nachmittag, z.B. ein Nukki Nuss: 18 g
  • Nicht zu vergessen die Getränke, z.B. 1/2 Liter Apfelsaftschorle am Tag: 30 g

Wie du siehst, kommen wir mit diesem alltäglichen Beispiel schon auf fast 80 g am Tag. Und das ganz locker. Da sind noch keine Fertigprodukte oder -gerichte mit eingerechnet, die auch immer viel Zucker enthalten! 

Nicht mit eingerechnet sind hier Getränke. Diese schlagen schnell mit einem hohen Zuckeranteil zu Buche. Bitte beachte, dass Apfelsaft ca. 12 g Zucker pro 100 g hat und Saftschorlen immer noch 6 g pro 100g. Trinkst du nun ½ Liter Saftschorle am Tag, kommst du alleine damit schon auf 30 g Zucker!

ZUCKER VERSTECKT SICH GERNE 
Links findest du die Namen von Zucker, wie sie sich gerne auf der Zutatenliste verstecken.

Aber auch in Brot, Schinken, Säften, Süßigkeiten und Fertigprodukten – also oft in Produkten, bei denen du gar nicht damit gerechnet hättest, ist viel Zucker versteckt. 

Bitte achte auch auf den Zuckergehalt von Fruchtjoghurts, Fruchtbuttermilch, Fruchtkefir und so weiter. Hier ist meistens enorm viel Zucker enthalten.

Hände weg davon!

Bitte kaufe hier nur die Naturprodukte und mische dir deinen Fruchtjoghurt selbst. Für Kinder kannst du etwas Honig untermischen oder selbst gemachten Vanillezucker.

Dann weißt du genau, wie viel drin ist und vermeidest auch noch die ganzen schlechten Zusatzstoffe.

EIN OPTIMALER TAG
  • In der Früh gibt es Joghurt oder Quark mit Obst und Schokomülsi (ca. 25g) oder Honig, was ca. 8-10 g Zucker entspricht.
  • Für die Pause gibt es bei uns nichts Süßes.
  • Nach dem Mittagessen gibt es ein Merci oder 20 g M&Ms (ca. 20 Stück). Dies entspricht ca. 6-10 g Zucker.
  • Nachmittags normalerweise Obst und/oder Gemüsesticks. Im Sommer natürlich regelmäßig ein Eis. Das schlägt leider (bei einer Eiskugel) mit ca. 10 g Zucker zu Buche.
  • Die Konsequenz daraus wäre dann, nach dem Abendessen nichts Süßes mehr zu essen.
LAST BUT NOT LEAST: ZUCKERERSATZSTOFFE
  • Besser als Zucker, weil sie immerhin Mineralstoffe und Vitamine enthalten, ist z. B. Ahornsirup, Agavendicksaft, Honig, Melasse etc. zu verwenden.
  • Diese enthalten jedoch immer auch noch viel Zucker.
  • Weitere Alternativen sind Kokoszucker, Xylit (gewonnen aus der Birke, nicht aus Mais), Manuka oder Erythrit oder Stevia.
  • Allerdings gilt auch hier: in Maßen genießen!
  • Probiere bei Lust auf Süßes doch auch mal frische Früchte oder Beeren auch als Fruchtsmoothies. Oder Mandelmilch mit oder ohne Früchte.

ZUCKER – DER EINFLUSS AUF KINDER

Kinder, die viel Zucker essen, konzentrieren sich schlechter, sind aufgedrehter und können kaum mehr still sitzen. Deswegen sollten sie besonders in der Schulzeit keinen Zucker zu sich nehmen, sondern nur, wenn dieser unmittelbar danach, z.B. durch Sport oder Toben, abgebaut werden kann. Viele lassen ihre Kinder unbegrenzt naschen und zuckerhaltige Getränke trinken und setzen sie dann vor den Fernseher oder den Computer. Kein Wunder,  dass die Kinder dann aufgedreht und schwer zu bändigen sind. Daneben macht Zucker Kinder nicht nur dick, sondern beeinflusst auch das Erinnerungs-,  Denkvermögen und die Lernfähigkeit negativ. Er macht Kinder müde und kann sogar zu Angstzuständen führen. Auch steht er in Verdacht die Tendenz zu aggressivem und auffälligem Verhalten zu fördern. Manch eine ADHS-Diagnose ließe sich vielleicht mit der richtigen Ernährung bald als haltlos herausstellen.

ZUCKER – ALTERNATIVEN

Leider gibt es keine richtig guten Alternativen zu Zucker. Deswegen empfehle ich, soweit es geht, auf Zucker zu verzichten. Versuche einfach, täglich nicht mehr als 30 g Zucker zu dir zu nehmen und halte dich an meine Empfehlungen wie oben beschreiben. Das gilt auch für Kinder. Führe doch einfach mal ein Zuckertagebuch. Ich weiß, es ist schwierig, sich soweit zu kontrollieren, doch die gesundheitlichen Vorteile werden bei weitem überwiegen – vor allem auf lange Sicht! Erkläre deinen Kindern, warum Zucker so schädlich ist und vereinbare mit ihnen, was sie täglich an Süßigkeiten essen dürfen. Natürlich sollten Ausnahmen immer mal erlaubt sein.Grundsätzlich empfehle ich dir aber, konsequent zu bleiben und mit deinen Kindern gemeinsam und natürlich für dich persönlich auch zu überlegen, worauf verzichtet werden kann und was man sich täglich gönnen möchte.

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